Weihnachten im Schuhkarton

Seit 2008 engagiert sich die Evangelisch freien Gemeinde zusammen mit einem großen Helferkreis rund um die Sammelstellenleiterin Christa Busch für die Hilfsaktion Weihnachten im Schuhkarton.

Am Samstag, 25. April 2020 werden alle ehrenamtlichen Helfer zu einem DANKE-Nachmittag eingeladen. Beginn ist um 15 Uhr in der Evangelisch freien Gemeinde Prüm.

Infos folgen.


Deutschlands verlorene Kinder - Ein Blick ins Kinderzimmer

Der Gründer und Vorstand des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“ e.V. aus Berlin, Bernd Siggelkow, ist am Freitag, 22. November auf Einladung unserer Evangelisch freien Gemeinde zu Gast in Prüm.

Pastor Dirk Staudinger: „Ich habe Bernd Siggelkow das erste Mal bei einer christlichen Männertagung in Wiedenest live gehört und seine Worte haben mich sehr bewegt. Er hat uns viel zu sagen, was wir in unserem Alltag verinnerlichen können und somit ein Stück zur Verbesserung auch in unserer Region beitragen können. Auch wenn die Armut hier in der Eifel vielleicht nicht so offensichtlich ist wie in Berlin oder anderen Städten, so ist sie da. Finanziell wie emotional“.

„Kinder stark machen fürs Leben“, dieser Leitgedanke treibt Siggelkow seit Eröffnung des ersten Arche-Hauses in Berlin-Hellersdorf an. Heute, fast 25 Jahre später, ist „Die Arche“ an 26 Standorte vertreten. Dabei würde Siggelkow am liebsten alle Häuser lieber heute als morgen schließen.... . Denn wenn keine Armut unter Kindern in Deutschland vorhanden wäre, dann bräuchte es die Einrichtungen seines Vereins nicht.

„Von Armut sind vor allem Alleinerziehende und Kinder betroffen. Es wird jedes Jahr schlimmer“, sagt Siggelkow, der selber Vater von sechs Kindern ist. Die Armut in Deutschland, die so gerne ausgeblendet wird, hat viele Gesichter. Armut von Familien mit Kindern gilt in Deutschland als eines der größten sozialpolitischen Probleme. „Nichts zu haben, bedeutet oft, alleine zu sein oder unter sich zu bleiben. Die Kinder, die in solche Verhältnisse hineingeboren werden, wachsen mit Perspektivlosigkeit auf. Sie kennen nichts anderes, als mit dem Mangel leben zu müssen. Armut bedeutet für sie zudem weniger Bildungschancen zu haben, da sie weniger Fördermöglichkeiten erhalten. An den Standorten der Arche sehen wir seit Jahren, dass vor allem bei Alleinerziehenden die Perspektivlosigkeit auf die Kinder übergreift“.
Neben finanzieller Armut leiden viele Menschen, und ganz besonders die Kinder, an emotionaler Armut. Den Kindern fehlt es oft an festen Familienstrukturen. Zudem erfahren sie schon früh, dass es Anerkennung und Liebe nur gegen Leistung gibt. Bedingungslos geliebt zu sein, dass vermissen viele Menschen, besonders die Jüngsten. Die Arche über sich selbst: „Der Schlüssel zum Herzen eines Kindes sind Liebe und Beziehung. In der Arche erleben Kinder Wertschätzung und Vertrauen – unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund“.

Bernd Siggelkow spricht in seinem Vortrag über Kinderarmut in Deutschland, über sein Projekt „Die Arche“ und über seinen christlichen Glauben. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für den Verein „Die Arche“ e.V. und für Prümer Kinderhilfseinrichtungen wird gebeten.


Konzertabend mit Mishka Mackova und Band

Die Sängerin und Songwriterin zu Gast in Prüm

Mishka Mackova ist in ganz Deutschland auf verschiedensten Bühnen vertreten. Als Sängerin der Outbreakband auch auf Großveranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Am Donnerstag, 31. Oktober, ist sie mit Band zu Gast bei uns in Prüm.
Es hat schon Tradition, dass wir als Evangelisch freie Gemeinde Prüm am Reformationstag zu einem musikalischen Abend einladen. Mal als reiner Lobpreisabend mit eigener Band unter dem Motto „HalloKing“, mal mit Musicals, wie zum fünfhundertjährigen Jubiläumsjahr der Reformation, oder mit Jugendbands aus anderen freien evangelischen Gemeinden, wie im vergangenen Jahr. Denn Musik verbindet Menschen über Konfessionsgrenzen hinaus.

Und darum geht es auch Mishka Mackova: In Liedern von der Liebe Gottes zu singen und die Herzen der Menschen dafür zu öffnen. Das gelingt ihr durch die ehrliche Art ihrer Texte und ihre ergreifende Stimmfarbe. Reinhören kann man online über mishkamackova.de. Die Sängerin und Songwriterin engagiert sich, zusammen mit ihrem Mann Michi Simon (Percussion), seit vielen Jahren auch als Botschafterin für die International Justice Mission (IJM) und macht in Themenkonzerten auf moderne Sklaverei aufmerksam.

Am Reformationsabend singt Mishka Mackova, die auch bei „The Voice of Germany“ in 2015 überzeugte, zusammen mit ihrer Band in unserem Gemeindezentrum im Gondenbretter Weg 2. Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 20 Uhr.


Michael Krämer

Gott ist da? Und das auch für mich? Kaum zu glauben, das musste ich erstmal verdauen....

Ich habe ein ziemlich wildes Leben geführt, so ziemlich alles ausprobiert, so ziemlich alles falsch gemacht. Und dann habe ich Jesus gefunden. Was für ein Erlebnis.
Mein Leben: Gut gestartet, dann die erste Liebe verloren, versunken in Gesetzlichkeit und Leistungsdruck. Ich habe damals nicht verstanden, dass ich absolut nichts tun kann, damit Gott mich mehr liebt, als er es jetzt schon tut  und als er es immer schon getan hat. Ich brauche keine Rituale, keinen Zwang, keine Dogmen, die mich letzten Endes doch nur von IHM fern halten. Er ist nah, er ist erfahrbar. Jahrelang bin ich ohne Gott, ohne Jesus durch mein Leben geschlittert... Ich habe vieles falsch gemacht und hätte mit dem Bewusstsein der Liebe Gottes in meinem Leben bestimmt Vieles anders gemacht... Und doch sehe ich jetzt den absolut guten Plan Gottes für mein Leben mit anderen Augen. Und in 2017, nach beinahe 25 Jahren, hat Gott mir seine Liebe in solch einem Maße gezeigt, dass ich ihn einfach nicht mehr ignorieren konnte. Umkehr, Buße, Wiedergutmachung. Das hört sich auch alles nach Zwang an, aber das Gegenteil ist der Fall. Es ist eine absolute Befreiung aus einem Leben ohne Hoffnung.
"Zur Freiheit hat uns Christus befreit!
So steht nun fest und lasst euch nicht wieder
das Joch der Knechtschaft auflegen! (Galater 5,1)"
Alles ist gut so, wie es ist. ER hält die Fäden in SEINER Hand.... Jesus ist für mich persönlich am Kreuz gestorben! Welche Auswirkungen hat das für mein Leben? Ich darf vor den Thron unseres  Gottes kommen. Ohne Umwege mit ihm reden. Ich bin gerechtfertigt durch Jesus Christus. Er allein hat alles für mich getragen, alle meine Schuld gesühnt. Er hat alles auf sich genommen. Gott verurteilt mich nicht mehr. Ich habe das ewige Leben bekommen. Und das kann mir niemand und nichts mehr wegnehmen. Auch wenn der Feind es immer wieder versucht. Gott ist immer stärker. Lass Dich auf IHN ein.
Hab Mut. Es lohnt sich.

Heike Haas

Ich will festhalten an IHM!
Auf aufregende Jahre schaue ich zurück. 2015 hatte ich einen schlimmen Verkehrsunfall und ein Jahr später stand die Erneuerung einer meiner Knie an. 15 Jahre hatte ich die OP aufgeschoben und lieber Schmerztabletten genommen. Mein Arzt meinte immer „Sie sind zu jung, warten Sie noch…“.
Nach Unstimmigkeiten mit meinem Arzt hatte ich dann den Orthopäden gewechselt. Die Entscheidung die mir viele Jahre so schwer gefallen war wurde getroffen... denn
nach dem Erleben der Verarbeitung meines Unfalles und der Genesung, die ganz in Jesus Hand lag, Kopfverletzung mit Schädigung des Hirnes, hat sich mein Blick auf die Dinge meines Lebens geändert. Ich schaute auf Jesus und wusste auch diese Wegstrecke der Knie-OP würde ER mit mir gehen. So war es auch! Jahre habe ich gebraucht um mein Ja zu dieser Operation geben zu können und den Tag danach erhielt ich bei meiner Bibellese genau darauf abgestimmt einen Input: „Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ (Philipper 4,6).
Jesus wusste was mich bewegt. Diese Worte, vor über 2000 Jahre geschrieben, waren für mich bestimmt, nachdem ich mich auf dem Weg gemacht hatte. Dieser Weg führte mich durch die OP und die anschließende Reha. Zwei Monate später war ich wieder soweit hergestellt, dass ich meine Arbeit aufnehmen konnte. Jesus hatte auf mein „Ja“ gewartet und mich im Blitztempo durch OP, Reha und Genesung geführt. Somit kann ich die Worte von „Justus Delbrück“ ganz nachvollziehen:
„In den Tiefen, die kein Trost erreicht, lass doch Deine Treue mich erreichen. In den Nächten, wo der Glaube weicht, lass nicht Deine Gnade von mir weichen. Nimm Dich meiner Seele gnädig an, führe mich zu einem guten Ende.“
Unser Leben verläuft in einem Auf und Ab und hält viele Herausforderungen für uns bereit. Aber „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ (Hiob 19,25) und ich kann getrost auf meinen weiteren Weg schauen! Jesus ist da und an meiner Seite. Er führt mich (und dich) Schritt für Schritt in seiner Liebe und Gnade!

Heike Haas


Armin Weiland

Seitdem ich erkennen durfte, wer Jesus Christus ist und was er für mein Leben (und Sterben) bedeutet, sind die wichtigsten Fragen meines Lebens beantwortet worden.

Ich wünsche allen Menschen, diese Erfahrung zu machen.

Armin Weiland


Irmgard Busch

Ich hatte immer gedacht, tot ist tot, da kommt nix mehr. Das war mir eigentlich auch immer recht gewesen, schließlich war der Tod weit weg und wer macht sich schon Gedanken über Sachen, die man eh nicht in der Hand hat.

Menschen legten mir nahe, mich aber genau dieser Frage zu stellen. Durch bestimmte Umstände fing ich an in der Bibel zu lesen und mich mit Gott, Liebe, Jesus, Glaube auseinanderzusetzen.

Keine leichte Sache für mich wie sich herausstellte. Viele meiner angenommenen Tatsachen verschwammen in Nichtvorhandensein. Die Bibel, deren Übersetzung und Textgenauigkeit über Jahrhunderte, Jahrtausende genau wiedergegeben wurde, zeigte mir oft ein anderes Bild, als das was ich angenommen hatte.
Um es kurz zu machen, ich erkannte beim Lesen in der Bibel, dass es einen Gott gibt, einen Gott der mich liebt und bei dem ich später mal sein werde. Was mich davon trennt ist die Sünde, die ich tagtäglich auf mich lade. Wie oben beschrieben. Aber die Bibel erzählt auch vom Rettungsplan Gottes.

Joh, 3,16: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat."