Ich hatte immer gedacht, tot ist tot, da kommt nix mehr. Das war mir eigentlich auch immer recht gewesen, schließlich war der Tod weit weg und wer macht sich schon Gedanken über Sachen, die man eh nicht in der Hand hat.

Menschen legten mir nahe, mich aber genau dieser Frage zu stellen. Durch bestimmte Umstände fing ich an in der Bibel zu lesen und mich mit Gott, Liebe, Jesus, Glaube auseinanderzusetzen.


Keine leichte Sache für mich wie sich herausstellte. Viele meiner angenommenen Tatsachen verschwammen in Nichtvorhandensein. Die Bibel, deren Übersetzung und Textgenauigkeit über Jahrhunderte, Jahrtausende genau wiedergegeben wurde, zeigte mir oft ein anderes Bild, als das was ich angenommen hatte.
Um es kurz zu machen, ich erkannte beim Lesen in der Bibel, dass es einen Gott gibt, einen Gott der mich liebt und bei dem ich später mal sein werde. Was mich davon trennt ist die Sünde, die ich tagtäglich auf mich lade. Wie oben beschrieben. Aber die Bibel erzählt auch vom Rettungsplan Gottes.

Joh, 3,16: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat."

Wusch, das traf mich. Gott schenkt uns seinen Sohn. Alle Schuld der Welt, die uns von Gott trennt legte er auf seinen Sohn. Weil einer die Strafe tragen muss, weil Sünde Konsequenz mit sich zieht. Aber Jesus starb am Kreuz. Durch seinen Tod wurde alle Schuld gesühnt. Das Einzige was der Mensch tun muss, ist daran zu glauben und sich auf Jesus zu berufen.
Hört sich leicht an, war für mich aber sehr schwer. Ich konnte, wollte, es nicht glauben. Glauben schien mir zu einfach. Irgendetwas tun musste man doch bestimmt. Aber nein, Jedem wird die Gnade Gottes uns seine Errettung zuteil, der sich auf Jesus beruft und an Ihn als den Retter glaubt. Irgendwann habe ich es dann verstanden. Wie ich später erfuhr, war es der Heilige Geist, der mir das Verständis dafür gab.

Jetzt kann ich mich auf die Ewigkeit freuen. Es sind zwar noch viele Fragen offen, aber das Wichtigste ist geklärt.

Ich weiß woher ich komme. (Lies Psalm 139,13)

Ich weiß warum ich hier bin. (Lies Philipper 3, 12-21 und 1. Petrus 1,22)

Ich weiß wohin ich gehe.  (Johannes 14, 1-13)  

 

Irmgard Busch