Du hast aber zugenommen.“ „Du bist zwar nicht schön, aber schlau.“ Jeder kennt solche Worte: Sie kommen zwar leicht über die Lippen, haben aber schwere Folgen. Worte verletzen, machen es sich bei uns im Hinterkopf bequem und bestimmen unser Handeln. Wegen Worten halten wir Diäten oder entwickeln Ängste und Hemmungen. Worte können einerseits aufbauen und Menschen verbinden, andererseits aber auch Beziehungen zerstören und tiefe Verletzungen hinterlassen. Eure Rede sei allezeit freundlich. Es gibt Menschen, die neigen dazu,

Liebe Leser, liebe Gemeinde, liebe Freunde, 

zu Beginn des neuen Jahres einige Gedanken von Ansgar Hörsting zur Jahreslosung 2018:

Ich habe mich mit der Jahreslosung in einer Zeit beschäftigt, in der es mir nicht gut ging. Es gab ein paar unlösbare Fragen und ich machte mir selbst sehr viel Druck. Das machte mich für Wochen fast apathisch. Viele kennen dieses Lebensgefühl, wenn man denkt: „Ich will nicht mehr“, wenn man nicht einmal aufstehen will. Wenn man sich einfach nur noch entsetzlich müde fühlt. So war es bei mir. Und dann kam die Jahreslosung wie ein himmlischer Hoffnungsschimmer:

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ und „Siehe, ich mache alles neu“. Ich verstand, dass es vollkommen ausreicht, was Gott tut und tun wird. Dieses Wort hat mich getröstet und aufgerichtet. Es hat mich gerettet. Es hat mir für den einen Tag Kraft gegeben. Und dann für den nächsten. Und für den nächsten