Liebe Leser, liebe Gemeinde, liebe Freunde, 

zu Beginn des neuen Jahres einige Gedanken von Ansgar Hörsting zur Jahreslosung 2018:

Ich habe mich mit der Jahreslosung in einer Zeit beschäftigt, in der es mir nicht gut ging. Es gab ein paar unlösbare Fragen und ich machte mir selbst sehr viel Druck. Das machte mich für Wochen fast apathisch. Viele kennen dieses Lebensgefühl, wenn man denkt: „Ich will nicht mehr“, wenn man nicht einmal aufstehen will. Wenn man sich einfach nur noch entsetzlich müde fühlt. So war es bei mir. Und dann kam die Jahreslosung wie ein himmlischer Hoffnungsschimmer:

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ und „Siehe, ich mache alles neu“. Ich verstand, dass es vollkommen ausreicht, was Gott tut und tun wird. Dieses Wort hat mich getröstet und aufgerichtet. Es hat mich gerettet. Es hat mir für den einen Tag Kraft gegeben. Und dann für den nächsten. Und für den nächsten

Brüder, hört mir zu! In diesem Mann, Jesus, findet ihr Vergebung für eure Sünden.

Wer an ihn glaubt, wird von aller Schuld frei und vor Gott gerecht gesprochen - wie es das jüdische Gesetz nie vermochte.

(Apostelgeschichte 13,38-39)

 

Immer wieder wird in der Bibel von «Gnade» gesprochen. Ein abstraktes, altmodisches Wort, doch es scheint für den christlichen Glauben essentiell zu sein. Nachfolgend einige Gedanken zu diesem Wort. Im Lexikon wird Gnade folgendermaßen beschrieben: